Der Innenminister will ein Lager

Die Gesichtsfarbe der beiden Programmierer war ins grünliche gewechselt.
Der Innenminister fuhr fort: "Es soll auch hier wieder Lager geben. Überall."
Es war sehr still im Raum, selbst Mrs. Law schien es die Sprache verschlagen zu haben. "Ich meine, es ist doch so - erinnert ihr euch noch daran? Als wir da im Osten zu Besuch waren." Das Gesicht des Innenministers verklärte sich. "Ja, das Lager..." Er sah zu Guiseppe hin. "Du hattest, glaube ich, ein Pils, Gerhard was Alkoholfreies, der hatte Sodbrennen. Aber ich hatte ein Lager."

Langsam kehrte wieder Farbe in die Gesichter der Programmierer zurück.
"Ich werde diesen Humor nie verstehen." meinte Guiseppe leicht säuerlich.
"Weigern können Sie sich leider nicht," bedauerte Gerhard. "Aber-" Er sah auf das Schwert. "Der Job könnte Ihnen sogar Spaß machen."
"Und was für ein Job ist das? Programmieren? Cybercrime? Sicherheit?"
"Sie müssen den Finanzminister finden..." Gerhard begann, ihnen kurz die Angelegenheit zu erklären. "Und deshalb müssen Sie ihn finden. Den Rest erklärt Ihnen der Innenminister."
"Äh... gibt es denn Anhaltspunkte?"
"Keine. Aber der Verkehrsminister hat zugestimmt, Ihnen für die Dauer des Einsatzes Dienstfahrzeuge zu überlassen."
"Dienstfahrzeuge?" Der Platindämon bekam große Augen. Er sah sich schon im smarten James-Bond-Auto.

>> Die gelbe Gefahr


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