01. Januar 2005
Silvester war ruhig und zweisam, also einfach schön. Der Sternenhimmel war klar, das Feuerwerk und Glockenläuten romantisch, das Gedenken an die, denen es weitaus weniger gut ging durch die Naturkatastrophe in und um Thailand, machte den Jahreswechsel noch bewußter. Was wird das neue Jahr bringen?
24. Januar 2005
Zunächst einmal brachte das neue Jahr schon mit dem ersten Tag eine Reihe von Veränderungen mit sich. Unter anderem die Überwachung des kompletten E-Mail-Verkehrs in Deutschland. Ab sofort werde ich möglichst alle meine Mails verschlüsseln. Nicht, weil ich etwas zu verbergen hätte, sondern aus Prinzip. Wenn ich meine Postbriefe geöffnet im Briefkasten vorfinden würde, würde ich auch etwas dagegen haben... Privatsphäre heißt das Zauberwort...

Am meisten wünsche ich mir, dass noch mehr Menschen die Verantwortung für ihr Leben übernehmen und sich nicht mehr so viel darauf verlassen, dass "die anderen" - die Familie, der Staat, die Gesellschaft, die Regierung, das Schicksal - schon alles richtig machen werden. Wir sind unser Leben - jeder für sich. Und jeder sollte dafür einstehen. Insbesondere wünsche ich mir, dass wir aufhören, uns einreden zu lassen, dass man mit mehr Überwachung mehr Sicherheit schaffen kann. Das mag in Einzelfällen stimmen, aber in der Regel sind Terroristen, Selbstmörder, Attentäter und andere, die Leben stören und zerstören, nicht erreichbar über die Wege der immer lückenloser werdenden Kontrollen...
16. Februar 2005
Meine Güte, ist es wirklich schon wieder März - und ich habe mein Tagebuch hier schon wieder fast 2 Monate verwaisen lassen? Das ist kaum zu glauben, aber offensichtlich. Also hier ein kurzer Zwischenbericht. Inzwischen heißt das Tagebuch hier "Weblog". In der Tat! Es gibt für eine der ältesten Erfindungen der Menschheit nun auch in der digitalen Welt einen Fachausdruck... Wie wohl unsere Vorfahren in den steinzeitlichen Höhlen ihre Tagebücher in Bildform genannt haben mögen? "hrmlooooob"?
16. März 2005
Die Mondphasen, das Schicksal, die Vorsehung, Gott, eine glückliche Fügung oder wie immer man es sonst nennen möchte, hat die momentane Phase zu einer Hochphase des Kennenlernens gemacht, wie es aussieht. Spannende Menschen, wohin man sieht, und sobald man einen auch nur mit hellem, klaren Auge ansieht, ist der Kontakt schon hergestellt. Besonders toll ist, dass das Team um Cindyherself einen neuen wertvollen "Mitarbeiter" gewonnen hat, nach es schon lange, lange Jahre gesucht hatte. Nun ist er da. Herzlich willkommen!
An dieser Stelle zugleich Cindyherselfs warmer, tiefer Dank an eine Handvoll Menschen, die treu und zuverlässig da sind, an Projekten mitarbeiten, sich engagieren, so manches auf sich nehmen, von dem sie denken, dass es keiner ahnt. Doch Eure viele Mühe wird gesehen - und sehr, sehr geschätzt. Ohne Euch würde manche Homepage, manches Linuxprojekt und manche Vision nicht laufen. Danke !
12. Mai 2005
Lange nichts geschrieben, stelle ich soeben fest. Ein Spiegel der Zeit - und des Arbeitspensums, das zur Zeit abgearbeitet sein will. Und das ist doch heutzutage durchaus erfreulich, wenn man noch etwas zu tun hat.
Speziell die letzten Wochen haben viele neue Eindrücke gebracht, die erst einmal sickern müssen und dann produktiv umgesetzt werden wollen. Erfahrungen lieber Menschenmit deren Leben, Gesundheit und Verlust, Glück und Liebe - sie alle prägen das Leben derzeit...

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