1. Januar 2003
Wie könnte man ein neues Jahr schöner und besser begrüßen als mit einer Silvesterparty unter Freunden? Wir hatten unseren Spaß, und sogar ein paar Scherben in der Müncherlbacher Wohnung stellten sich ein, um das Glück fürs anbrechende Jahr einzuladen. Danke, mir gehts gut :-)
6. Januar 2003
Nach dem ausgiebigen Feiern standen Termine zur Wohnungsbesichtigung in Berlin an. Wir fanden auch eine Wohnung, die unseren Ansprüchen an eine WG unter Umständen gerecht werden hätte können. Daneben nutzen wir die Zeit, um Berlin ein wenig zu erkunden und hatten unseren Spaß mit einem Arzt, der sich nach seinem Studium einen Lebenstraum erfüllte. Heute ist er ein international erfolgreicher Dirigent mit eigenem Orchester. 

Ein Auto braucht man übrigens innerhalb der Bundeshauptstadt nicht, wie wir schnell gemerkt haben. Danke, mir gehts gut :-)

9. Januar 2003
Noch immer kämpft Cindyherself für ein CD-Regal, das bereits im November als Geburtstagsgeschenk hätte dienen sollen. Doch ein Ende dieser unglaublichen Odyssee ist auch nach 5 Monaten immer noch nicht in Sicht. Ob man wirklich noch auf ein gutes Ende hoffen darf?
11. Januar 2003
Lange, lange haben wir uns nicht gesehen. Höchste Zeit für ein "Frauenwochenende" mit Cindyherselfs absoluter Lieblingsfreundin und ihrer Familie. Ihre Kinder sind inzwischen schon richtig selbständig, und es ist schön zu sehn, dass ihre Eltern sie bestens für das "überleben" in unserer rauhen Welt üsten. 

"Schlaf gut! Schön, dass Du da bist!". Der Zettel auf meinem Kopfkissen klebt noch immer in meinem Kalender - als Erinnerung. Danke für eine so einzigartige Freundschaft! Danke, mir gehts gut :-)

22. Januar 2003
"Wenn ich so hässlich wäre, würde ich meine Fotos schleunigst aus dem Internet nehmen." Diese anonyme eMail hat Cindyherself absolut unvorbereitet und leider zu einem Zeitpunkt getroffen, wo wichtige Lebenspläne entschieden werden mussten....

Natürlich nimmt man so etwas nicht ernst. Erst recht nicht, wenn der Absender nicht den Mumm hat, zu seiner unsäglichen Beleidigung wenigstens zu stehen. Im Kopf war das auch Cindyherself klar. Genagt hat es trotzdem, doch den Lerneffekt war auch da. Manche Menschen darf man einfach nicht allzu ernst nehmen....

Die Heilung solcher Wunden dauert lange. Doch manchmal schickt Gott unerwartet ein "Pflaster" oder eine Heilsalbe. Aber das kam erst im November - und ebenso überraschend wie die Wunde.

24. Januar 2003
Ein Wochenende im maritimen Hamburg stand an *freu*. Cindyherself machte zusammen mit zwei guten Freunden die Stadt unsicher, überfiel die Würstchenbude und raubte alle Thüringer Würstchen dort, danach war auch noch die Gummibärenbande dran. Ein "West"-Paketchen (*gg*) machte sich auch auf den Weg....
3. Februar 2003
Eine komplette Hälfte von Cindyherselfs Zukunftsplänen verschwindet spurlos. Alle moderne Kommunikationstechnik, alle guten Umgangsformen, alles Hoffen und Bangen nützten nichts.
26. Februar 2003
Noch immer eine vollkommen tote Leitung. Daher beschließen Cindyherself und ein weiterer Freund, den Dingen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und auch persönlich auf den Grund zu gehen.
21. Februar 2003

Aber nicht nur privat tobt der "Sturm". Beruflich steht der Abschluss eines sehr großen und anspruchsvollen Projektes an - und heute war die offizielle Abschlussfeier. Der bewegendste Moment war, als die 24 Teilnehmerinnen der Gesamtprojektleiterin Cindyherself ein in den Projektfarben gerahmtes Gruppenbild überreichten und ihr als Dank mit auf den weiteren Weg mitgaben: "Sie haben uns viel gegeben, und viel wird zu Ihnen zurückkommen".

27. Februar 2003
Unser Beschluss bezüglich der "toten Leitung" zeigt überraschend durchschlagende Wirkung: eine SMS beruhigt das Meer im Sturm, der sich bis zum 26. Februar aufgebaut hatte....
29. März 2003
Verschiedene Umstände bewegen Cindyherself schließlich dazu, doch noch näher an ihren Arbeitsplatz zu ziehen. So war es eigentlich nicht gedacht, und es nur ein weiterer von mehreren Umzügen in den letzten vier Jahren. Innerhalb einer einzigen Woche fand Cindyherself eine Wohnung, und zum Glück gab es eine Menge Unterstützung, sonst wäre es nicht zu bewältigen gewesen. Ganz besonders der Umzug des Klaviers nicht. Nun sitzt Cindyherself mitten auf dem Land....

Einer, der den Umzug hauptsächlich verursacht hat, wird wohl sein Leben lang, daran denken....

2. April 2003

Das große Projekt auf der Arbeit hatte heute seinen endgültigen Abschluss, nachdem alle Teilnehmerinnen nun auch ihr sechswöchiges Praktikum erfolgreich absolviert hatten. 

Doch das offizielle Ende bedeutet längst nicht das Ende der alltäglichen Arbeit in einem Bildungsträger. Im Gegenteil. Viele Formalitäten wie abschließende Evaluation und erichte stehen an, personelle änderungen bedeuten zusätzliche, wenn auch spannende Arbeit. So dass die knapp 300 überstunden noch immer nicht weniger werden.

Privatleben gibt es für Cindyherself schon lange nicht mehr....

14. April 2003

Cindyherself beschließt, dem vielfachen Rat endlich zu gehorchen und etwas ganz allein für sich selbst zu tun. So tritt sie heute erstmals zum Appell an bei Skipper Rudi, um spätestens im Sommer selbst einer zu sein.

15. April 2003

Ein weiterer Todesfall in der Familie, den Cindyherself verkraften soll. Sie versucht, es nicht allzu nah an sich heranzulassen. Arbeit ist wieder einmal scheinbar ein guter Fluchtweg. Nach außen hin ist Cindyherself nach wie vor nicht unterzukriegen.

20. April 2003

Osterfest-Fest mit "der Clique" in Hamburg. Ein provoziertes Juxereignis bringt das Ende einer Gruppe mit sich. Aber das ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand wirklich. 

Manchmal wünscht man sich, die Uhr zurückdrehen zu können, doch das Schicksal ist unbestechlich. Cindyherself zumindest hat das gelernt.

8.  Mai 2003

Jemand liest Cindyherself auf, als sie nachts auf einer gesperrten Straße im Auto sitzt und gemütlich den Sternenhimmel beobachtet. Aus dieser Zufallsbekanntschaft wird ein lieber und kompetenter Computerkumpel.

22. Mai 2003

Ein Jahr ist es heute her, dass Elli, Cindyherselfs Mom, starb.

25. Mai 2003

Cindyherself kämpft erstmals mit echter Prüfungsangst. Die Entscheidungspalette reicht von "prüfungsunfähig krank" bis zu "ich schlag mich durch". Die persönliche Situation, verbunden mit dem Mangel an Zeit zum Lernen auf die theoretischen Prüfungen zum Skipper, sowie eine total verpatzte Generalprobe am Tag zuvor, haben sie völlig verunsichert. 

In der Prüfung musste sie dann gleich als erste ran - und bestand die praktische Fahrprüfung. Auch die sich anschließenden Theorieprüfungen meisterte sie schließlich unerwartet mit Bravur. Was für ein glücklicher Tag: ein Lebenstraum nahm real Gestalt an....

30. Mai 2003
Nach langer, langer Zeit mal wieder eine Session mit Helmut. Gibt es was schöneres, als Musik zu machen? Danach genossen wir den lauen Vorsommertag beim Stadtfest in Ansbach.

1. Juni 2003
Die Firma ist bankrott, und unsere Jobs sind Vergangenheit. Eine Katastrophe. Natürlich war es wohl absehbar, aber Urlaub und Überstunden investiert man eben in eine junge Firma, wenn man darin eine Zukunftsperspektive sieht. Und wir haben gute Arbeit geleistet. Auch nachdem die Kündigung ausgesprochen ist, halten wir soweit zusammen, dass wir die Dinge zum Abschluss bringen, die getan werden müssen. Das mag man verstehen oder nicht. Es war richtig so.

Plötzlich muss ich mich einreihen in die Riege der Arbeitslosen, sitze mit ihnen auf den Fluren im Arbeitsamt und verbringe so manche Stunde wartend, um eine möglichst gute Ausgangsposition für meine berufliche Zukunft zu finden.

4. Juni 2003
Ein lieber, sehr wertvoller Mensch tritt in mein Leben. In einem Augenblick, wo sich ein paar sogenannte Freunde zurückgezogen haben, weil sie nicht akzeptieren wollten, dass jemand länger als eine Woche schlecht drauf sein kann - bei einer Reihe von echten Katastrophen zählt ihrer Meinung nach wohl nur die erste, alle anderen haben einen Menschen nicht zu belasten - war Holger plötzlich da.

Danke, dass Du mich so genommen hast, wie ich bin. Du hast mir Deine Hand geboten, um mir Hilfestellung zu geben, damit ich aus dem tiefsten Loch rausfinden kann. Und mit Deiner Hilfe ich habe es geschafft - als ich selbst so langsam zu glauben begann, es nicht zu können.

Lieber Holger, uns verbindet etwas ganz Besonderes, was ein ganzes Leben lang halten wird. Egal, ob und wann sich unsere Wege wieder trennen mögen, Du hast immer einen Platz in meinem Herzen.

8. Juni 2003
Der schöne Frühsommer setzt sich fort. Da bietet es sich an, zum Hafen zu fahren, und das Schulboot mal so richtig durchzuputzen. Ein wunderbarer Tag, wenn man dann bei einer gemählichen Fahrt auf dem Main über das glitzernde Wasser schippert und die Früchte seiner Arbeit genießen kannn. Freue mich schon aufs Hafenfest in Ochsenfurt am 14. Juni.

16. Juni 2003
Ein weiterer langersehnter Traum lässt sich jetzt unerwartet erfüllen: Ein Programmierkurs in C++! Die Umstände sind so, dass Cindyherself den Kurs selbst organisieren und anbieten kann, wir haben einen erstklassigen Dozenten und sieben hochmotivierte Teilnehmer. Genial. Und kostenmäßig hält es sich auch im Rahmen. Wunderbar.

Fazit des Kurses: Inhaltlich und didaktisch erste Sahne - und Cindyherself selbst hat herausgefunden, dass sie niemals eine "Vollblut-" Programmiererin sein wird. Die Angewohnheit, jedes Programmieraufgabe zuvor in eine mathematische Formel zu übersetzen, entspricht nicht unbedingt ihrer Leidenschaft....

26. Juli 2003
Endlich Zeit für den lange geplanten und bezahlten Urlaub auf der wunderschönen Insel Rügen, auf einem herrlichen Campingplatz ganz im Norden. Die Woche brachte viele Überraschungen mit sich, nachdem unser Grüppchen eine sehr bunt gemischte Herde war. Während die vordergründigen "Problemchens" leicht zu lösen waren durch Gespräche, entpuppte sich manches erst Monate später als unglaubliche Wahrheit. In der Zeit nach diesem Urlaub habe ich viel über Menschen gelernt und darüber, wie verstockt jemand sein kann, der eine Wut auf einen anderen hat. Die Vernunft hat gegen eine solche Blindheit keine Chance mehr, und so geht einem manchmal ein Mensch verloren, den man aus tiefstem Herzen geschätzt hat. Eine Erfahrung, die sehr weh tat, aber die mich auch einen großen Schritt voran brachte.

Über sich selbst hat Cindyherself gelernt, dass sie in vieler Hinsicht wohl zu naiv in den Tag geht und den Menschen nicht argwöhnisch genug begegnet. Ob das wirklich so ist, wird die Zeit bringen. Aber die einzig klare konstruktive Kritik hat sie sich zu Herzen genommen: Ab sofort wird sie versuchen, es gleich zu sagen, wenn sie etwas stört - anstatt es in sich hineinzufressen und dann in Form eines offensichtlich atemberaubenden Sarkasmus wieder auf den Tisch zu bringen.

Neben all dem und einem heftigen Unwetter mit Blitzschlag, der durch alle Medien ging, entstand fernab und unbemerkt auch ein bemerkenswerter Kontakt für die Zukunft.

11. August 2003
Eine beeindruckende Postkarte kommt aus Canada angeflattert. Herzlichen Dank, hab mich sehr gefreut!

12. August 2003
Cindyherself hat sich einen Wurm eingefangen auf ihrem PC. Aber wie so oft, fand sich im letzten Augenblick, bevor das ganze System zusammenbrach, tatkräftige Hilfe aus Chemnitz. Danke Dir!

14. August 2003
"Blackout" in den USA: Zum Ende der Geschäftszeit fallen in Toronto, Ottawa, New York und Canada die Stromversorgungen aus. Das hat Auswirkungen auf alle Bereiche des alltäglichen Lebens: Krankenhäuser, Öffentlicher Nahverkehr, Industrie, Handel, Börsen. Die Ursachen liegen im Dunkeln. Und trotz vieler Erklärungsversuche wird das auch so bleiben. Und das, obwohl in den folgenden Monaten weitere Ausfälle in Dänemark, Italien und England hinzu kommen.

25. August 2003
Eine Woche im hohen Norden mit Kongress und ein paar Besuchen bei Bekannten in der Region sind eine schöne Abwechslung. Der Kongress hinterlässt einen bleibenden Eindruck mit einem Fachmann, der in der Hauptveranstaltung inhaltlich ein Flopp war, in einem Workshop, den er außerhalb der Reihe anbot, glänzte. Besonders interessant (so sehr, dass Cindyherself gleich zwei Vorträge verpasste) war ein persönliches Gespräch mit einem Fachteam der Telekom. Das bot neben dem Kontakt vor allem unerwartet tiefe Einblicke in die Telekommunikationstechnik und -Politik.

4. September 2003
Bei den Vorstandswahlen unseres Vereins gerate ich irgendwie in die Vorstandsreihen. Zugleich wird beschlossen, dass endlich eine richtige Homepage gemacht werden soll. Ein erster Entwurf für den Relaunch ist bald gemacht und sieht richtig schick aus. Leider leidet auch unser Verein an der zunehmenden Trägheit der Leute, und für jede Aktion müssen die Kräfte neu mobilisiert werden. Schade, denn wir sind in jeder Hinsicht eine interessante Truppe, die richtig etwas bewegen könnte.

6. September 2003
Es gibt immer noch Orte mitten in Deutschland, wo kein DSL zur Verfügung steht...

16. September 2003
Nachdem klar war, dass ich zu den Wahlen nicht an meinem Heimatort sein werde, hab ich mich zur Briefwahl entschlossen.

16. September 2003
Georg Orwells "1984" ist ein interessanter Roman. Bereits vor dem 2. Weltkrieg verfasst, beschreibt das Buch Zustände, die selbst heute für die Mehrheit der Bevölkerung immer noch utopisch erscheinen. Dabei gibt es zu Orwells Vision der "Totalen Überwachung" gute andere Quellen, wie z.B. einige Bücher der Bibel, sowohl Altes, als auch Neues Testament, Nostradamus und viele weitere.
Betrachtet man schließlich die Entwicklung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, wird einem schnell klar, dass die aus den 40er Jahren stammende Düsternis durchaus heute schon realisierbar ist. Zu sagen, dass sie in einigen Bereichen auch schon hervorragend angelegt wurde, würde einem allerdings den Stempel "paranoid" einbringen.

Sei's drum, heute hat Cindyherself erst einmal ihren "Einstand" bei Stop1984 organisiert und sich einen Login besorgt. Irgendwann 2004 - nachdem viele nützliche Informationen rund um Datensicherheit, Datenschutz und Privatsphäre ihren Platz auf dieser Website hier gefunden haben werden, wird Cindyherself ihre Version des vieldiskutierten "(Horror-) Zukunftsszenarios" auf ihrer Website veröffentlichen....

5. Oktober 2003
Heute haben Cindyherself und ihre Lieblingsomi (schon 90 Jahre alt nächstes Jahr!) und ich haben einen wunderbaren Ausflug nach Unterfranken gemacht. Leider hatten wir das Equipment zum Äpfelpflücken nicht eingepackt, denn es hätte viel zu ernten gegeben. Statt dessen haben wir einen schönen Tag bei alten Freunden verbracht und ausgiebig in Erinnerungen geschwelgt.

7. Oktober 2003
Kaum zu glauben, aber heute hatten wir hier in Mittelfranken den ersten Schnee der Wintersaison 2003/2004. Es wird wohl langsam Zeit, sich vom vergangenen Sommer zu verabschieden.

11. Oktober 2003
Monate nach meinem Einzug in der neuen Wohnung auf dem Land hat Cindyherself beschlossen, nun endlich nicht länger auf dem Sprung zu leben, sondern hier anzukommen. Mag sein, dass der aktuelle Arbeitsmarkt sie irgendwo anders hin verschlagen wird, aber bis es soweit ist, möchte sie endlich mal irgendwo zuhause sein. Die drei Umzüge in den letzten paar Jahren waren einfach zu viel Unruhe, und ein Zuhause ist die wichtige Basis für Ruhe und Ausgeglichenheit. Daher hat Cindyherself heute begonnen, den dritten Raum, den sie bisher als "Rumpelkammer" für alle nicht ausgepackten Kartons missbraucht hatte, wohnlich zu gestalten. Wohin mit den Inhalten aus über 15 Umzugskartons?

Der neue Raum wird wieder die Erf&uum;llung eines Traumes: ein eigenes Lesezimmer. Hier gibt es nichts anderes als einen kleinen SChreibtisch am Fenster für handgeschriebene Briefe, Bücherregale, Plattenregale und einen gemütlichen Lesesessel, flankiert von einer schönen Leselampe.

13. Oktober 2003
Das Manuskript zu Daniel Kulla's "Phrasenprüfer" ist fertig redigiert und versandfertig für die Post. Cindyherself ist gespannt, welche der besprochenen Änderungen tatsälich Einzug in das spannende Buch über "Wau Holland", Mitbegründer und Herz des Chaos Computer Clubs (CCC), halten werden. Es ist immer wieder aufregend, ein Buch entstehen zu sehn - und dabei noch mitwirken zu können.

26. Oktober 2003
Cindyherself könnte etwas mehr frische Luft vertragen, daher beschließt sie, einer Tierschützerin beim Hundeausführen zu helfen.

7. November 2003
Die beiden letzten Monate des Jahres stehen unter dem Motto "Diplomarbeit" für eine gute Freundin, die gerne ein ansprechendes Layout hätte. Gemeinsam wird intensiv diskutiert, ihr Konzept auf Herz und Nieren geprüft, korrekturgelesen und nach den letzten Fehlerteufelchen gejagt. Eine schöne - und vor allem konstruktive - Abwechslung zu Cindyherselfs erfolglosen Bewerbungen auf leider allzu wenige offene Stellen....

16. November 2003
Lange schon Mitleser bei einer Mailingliste, regt sich Cindyherself über den unsachlichen Ton eines Mitstreiters auf, der selbst immer auf Einhaltung von Netiquette und Regeln pocht. Den "Senden"-Knopf im Mailprogramm zu drücken, um ihre Meinung dazu in die Liste zu posten, kostet einiges an Überwindung. Aber sie hat Verbesserung gelobt, also muss sie nun Farbe bekennen und gleich sagen, was sie stört - auch wenn das in diesem Fall negative Konsequenzen haben könnte.

Im Nachhinein freute sich Cindyherself über eine ganze Reihe positiver Zuschriften, die ihr zeigten, dass auch andere Wert auf einigermaßen gute Umgangsformen legen. Sie hat erfahren, dass es nicht immer "bestraft" werden muss, wenn man seine Meinung offen vertritt.

19. November 2003
Seit langer Zeit war nun endlich mal wieder einen Besuch in Thüringen geplant. Doch das Schicksal wollte es anders. Das Auto gerade erst von Kundendienst und Werkstatt zurück, kam Cindyherself auf der Autobahn ins Schleudern und landete nach einer wilden Zickzackfahrt quer über alle Fahrstreifen im Acker. Ein wahres Wunder, dass ihr selbst nichts passiert ist. Der Schaden am Auto war allerdings hoch. Es ist nicht auszuschließen, dass zwei über kreuz gesteckte Neureifen den Unfall mit verursachten, teilte die Unfall-Werkstatt mit.

Wieder einmal waren gute Freunde zur Stelle, um Cindyherself aus der Patsche zu helfen. Danke Euch!

23. November 2003
Am vergangenen Wochenende waren die 2. Erlanger Linuxtage. Eine wirklich gut besuchte Veranstaltung mit vielen interessanten Vorträgen. Parallel hat mein "Debian-Pate" mein System weitestgehend installiert, so dass ich nun endlich meine ersten Schritte mit Linux selbst machen kann.

4. Dezember 2003
Ein Vereinsvorstand macht mir Hoffnungen auf eine ABM-Stelle. Aber wie die folgenden Wochen zeigen werden, hat das Arbeitsamt für die Wiedereingliederung in das Berufsleben nur sehr begrenzte Mittel - und da sind keine für Cindyherself dabei.

6. Dezember 2003
Nikolausi stand dieses Jahr unter dem Motto "Klausurtreffen" von Stop1984. Es war aufregend, all die Leute hinter den Nicks endlich persönlich kennenzulernen. Die Kommunikation und Zusammenarbeit wird dadurch einfach noch produktiver. Wir haben einiges umgesetzt, geplant und dabei eine Menge Spaß gehabt.

13. Dezember 2003
Der offensichtlich schwelende Konflikt eines ehemaligen Freundes kommt zu seinem Höhepunkt, als mit einem Anruf ziemlich üble Aussagen getroffen werden. Bei aller Naivität, die Cindyherself vorgeworfen wird, zieht sie sich jedoch nicht jeden Schuh an, den ihr jemand vor die Nase werfen zu müssen glaubt. Was an konstruktiver Kritik aus dem Gespräch zu entnehmen war, wird sie umsetzen. Doch die seit einem Jahr geplante Silvesterparty ist mit diesem Telefonat endgültig Geschichte, bevor sie begonnen hat.

Alle Klärungsversuche haben also nichts, rein gar nichts, gebracht. Daher nimmt sich Cindyherself vor, auch hieraus zu lernen, und beschließt als "Vorsatz für das neue Jahr 2004", radikal mit ein paar Altlasten aufzuräumen. Zum Glück gibt es noch mehr Menschen in Cindyherselfs Leben....

31. Dezember 2003
Der Kongress in Berlin am Alexanderplatz ist zu Ende, und wir feiern in der WG Silvester. Ein aufregendes Jahr mit extrem vielen harten Augenblicken ist vorbei, das neue begrüßen wir voller Hoffnung, da wir alle vier nicht gerade vom Erfolg beglückt waren im vergangenen Jahr. Also: das Alte und Vergangene ablegen, loslassen, vergessen - und damit den Blick frei bekommen für das Neue Jahr 2004. Das haben wir uns vorgenommen und das wünschen wir Euch allen ebenfalls.

Ende Tagebuch 2003
An dieser Stelle schließt sich Teil 2 von Cindyherselfs Tagebuch.

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